Mit „Schubert: Schätze“ kehrt Rudolf Buchbinder zu einem Repertoire zurück, das ihn seit seiner Kindheit begleitet: den Klaviertänzen Franz Schuberts. Entstanden im Kontext des frühen 19. Jahrhunderts, spiegeln diese Walzer, Ländler und Écossaisen die Wiener Unterhaltungskultur wider und gehen zugleich über sie hinaus. Unter ihrer scheinbaren choreografischen Leichtigkeit verbirgt sich eine tiefere, von Nachdenklichkeit und Melancholie geprägte Dimension. Buchbinder legt das subtile Gleichgewicht zwischen unmittelbarer Anmut und der Komplexität der Komposition offen.
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