Joana Mallwitz stellt die Musik von Kurt Weill in den Mittelpunkt ihres Debütalbums für die Deutsche Grammophon. Als erste Dirigentin eines grossen Berliner Orchesters ist es ihr eine Herzensangelegenheit, diese Aufnahme einem Komponisten zu widmen, dessen Name symbolisch für die Stadt Berlin steht. Das Kurt-Weill-Album präsentiert drei Werke, die der Dirigent mit dem Konzerthausorchester Berlin aufgenommen hat: Sinfonie Nr. 1 „Berliner Symphonie“, Sinfonie Nr. 2 „Symphonische Fantasie“ und „Die Sieben Todsünden“. Letzteres entstand nach Texten von Bertolt Brecht im Juni 1933 in Paris. Wie Mallwitz betont, erzählt dieses satirische Ballett mit Gesang in sieben Szenen mit Prolog und Epilog die Geschichte einer jungen Frau, deren Persönlichkeit
AmazonMit ihrer faustischen Fähigkeit, die Bedeutung hinter jeder Note auf der Seite zu ergründen, hat sich Joana Mallwitzs Wunsch, einen bedeutungsvollen Dialog mit ihrem Orchester zu führen, und ihrer Entschlossenheit, die feinsten Einzelaufführungen zu einem nahtlosen musikalischen Ganzen zu verweben, hat sie sich einen Ruf als wahrhaft außergewöhnliche Dirigentin erworben
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