Paavo Järvi und das Tonhalle-Orchester Zürich setzen ihre Einspielung sämtlicher Mahler-Sinfonien mit der Siebten fort, die als eine seiner komplexesten und anspruchsvollsten gilt: „Der Mahler, dem wir in der 7. Sinfonie begegnen, ist komplexer, düsterer und philosophischer als der Mahler, den wir aus seinen früheren Werken kennen“, so Järvi. Mahler, der als Direktor der Wiener Staatsoper stark eingespannt war, komponierte diese Sinfonie in den Sommern 1904 und 1905 am Ufer des Wörthersees in Österreich. Die auch als „Lied der Nacht“ bekannte Sinfonie zeichnet sich durch ihre reiche Instrumentierung (darunter Gitarre und Mandoline im vierten Satz) und spektakuläre Orchestereffekte aus: „Hier tobt die Natur“, sagte Mahler über das Tenorhornsolo zu Beginn des Werkes.
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