In „Spiegel im Spiegel“ präsentieren die Amsterdam Sinfonietta, der Niederländische Kammerchor, Candida Thompson, Martina Batic, Hülya Keser und Tim Posner ein Programm baltischer und englischer Kompositionen, in dem Raum und Zeit verschwimmen. Der Albumtitel ist Arvo Pärts meditativem Werk „Spiegel im Spiegel“ entlehnt, das in zwei unterschiedlichen, einander spiegelnden Fassungen eingespielt wurde und das Album einrahmt. Ralph Vaughan Williams’ Fantasie über ein Thema von Thomas Tallis zeugt von der Renaissance im 20. Jahrhundert. Die Werke der estnischen Komponisten Veljo Tormis und Lepo Sumera besitzen eine andere spirituelle Essenz, wie die urtümlichen schamanischen Schreie in Tormis’ epischem Chorwerk „Fluch auf Eisen“ belegen. „Plainscapes“ des lettischen Komponisten Peteris Vasks beschwört die Weite der baltischen Steppe herauf.
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