In Anlehnung an die traditionelle Analyse der Entwicklung von Beethovens Sprache widmet Tomasz Ritter, Gewinner des Wettbewerbs des Brügge Festivals 2024, sein Konzert drei Sonaten aus den drei Schaffensperioden, nämlich den Sonaten op. 2/1 (1795), op. 31/3 (1802) und op. 109 (1820). Der Interpret hat ausserdem drei Instrumente ausgewählt, die der Entwicklung des Klavierbaus entsprechen und denen ähneln, die Beethoven möglicherweise gespielt hat: zwei Wiener Instrumente nach Anton Walter und Nanette Streicher und ein originales Broadwood-Klavier, fast identisch mit dem, das der berühmte englische Klavierbauer dem Komponisten schenkte.
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