Das 13. Album von Teenage Fanclub, „Do Not Dare To Dream“, ist nach Norman Blakes Hymne „I Do Not Dare To Dream“ benannt, die von kristallklaren Akustikgitarren und ineinandergreifenden E-Gitarren getragen wird. Der Titel persifliert Memes, die zum Träumen auffordern, was Blake als „etwas lächerlich“ empfindet. „Ich glaube nicht, dass die Welt so funktioniert.“ Das Album ist voller ruhig-entschlossener Songs, die den Zustand der Welt reflektieren, ohne in Verzweiflung zu verfallen. Neben Blake und McGinley spielen Euros Childs (Keyboards), Francis Macdonald (Schlagzeug) und David McGowan (Bass) mit – ein Quintett, das schon so lange zusammen ist, dass es vor den Studioaufnahmen weder Arrangements verfeinern noch Songs vorbereiten musste. Die ersten Sessions fanden über 14 Tage im Black Bay Studio in Kirkibost auf Great Bernera Island in den Äusseren Hebriden Schottlands statt – ihrem bisher abgelegensten Aufnahmeort. Dort fand die Band eine Domus-Kirchenorgel, zahlreiche Synthesizer und eine zeitlose Landschaft vor, umgeben von tosendem Meer und uralten Ruinen, darunter die Callanish Stones auf der nahegelegenen Isle of Lewis, die älter sind als Stonehenge. „An dem Ort, wo wir aufgenommen haben, sangen die Menschen schon vor Tausenden von Jahren“, sagt McGinley. „Das Leben ist kurz, aber die Musik ist ewig.“
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