Debussy und Jazz. Ein Jahrhundert nach seinem Tod am 25. März 1918 wollten viele Künstler von harmonia mundi Claude Debussy, dem Magier der Melodie und Klangfarbe, dem grossen „Koloristen“ und Vater der modernen Musik, huldigen. Wir wollten den Autor von Pelléas auch unter jenen Schöpfern würdigen, die lange vor Louis Armstrong und Bill Evans bestimmte Farben des Jazz entscheidend beeinflusst haben. Wir begrüssen daher die Initiative des treffend benannten Debussy-Quartetts, das in Zusammenarbeit mit grossen Jazz-Persönlichkeiten die Präludien auf seine eigene Weise neu interpretierte. Und welchen Titel hätte Debussy am Ende des Werkes gewählt: „…note bleue“? Die Musik von Claude Debussy ist voller geheimer Schönheit und passt perfekt zur Geste des Jazzmusikers. Dieses Treffen zwischen einem klassischen Quartett und einigen renommierten Improvisatoren ist ein weiterer Beweis dafür.
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