„before/after“ ist das vierte Studioalbum der österreichisch-iranischen Künstlerin Sofie Royer – ein fesselndes Werk, das von Matt Cohn (SZA, The Weeknd), Jorgen Odegard (Sabrina Carpenter) und Eli Hirsch (Suki Waterhouse) mitproduziert wurde. Die Wiener Musikerin, die mit ihrer bezaubernden Stimme und ihrem eigenwilligen, aristokratischen Charme als eine der faszinierendsten Popstars Europas gilt, präsentiert mit diesem Album ihr bisher eindringlichstes Werk. Nach drei gefeierten Alben haben Songwriting und Produktion an Komplexität und Reife gewonnen, angetrieben von pointierteren und humorvolleren Texten. Auf diesem Album erkundet Sofie Royer die Herausforderungen des Künstlerdaseins und verbindet persönliche Selbstreflexion mit gesellschaftlichen Kommentaren. Obwohl sie sich von der Lo-Fi-Produzentin zur etablierten Popmusikerin entwickelt hat und bereits im Vorprogramm von Lana Del Rey, Air und LCD Soundsystem aufgetreten ist, sucht sie noch immer nach ihrem Platz in der Musikwelt. In zwölf eingängigen Songs erforscht sie die Konflikte zwischen Vergangenheit und Zukunft, die sie als inneren Kampf interpretiert. Sie erklärt, dass unsere Beschäftigung mit dem Davor und Danach (daher der Albumtitel „before/after“) oft unser grösstes Hindernis darstellt, und schlussfolgert, dass in diesem zeitlichen Zwischenraum der wahre Kampf immer mit uns selbst stattfindet. Unter der eingängigen Oberfläche verbirgt sich ein tiefgründiges Werk der Reflexion, das die perfekte Balance zwischen Popmelodien und Indie-Produktion findet.
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